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Fragen und Antworten zum Aus- und Umbau der neuen Stromzähler

Sie konnten nicht die richtigen Informationen finden?

Weiteres Material zum Thema finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur
Offene Fragen an uns senden Sie bitte per E-Mail an smartmeter@ngn-mbh.de

Warum müssen die Stromzähler ausgetauscht werden?

Mit der Einführung moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, eine technische Infrastruktur für die Energiewende zu schaffen. Mit Hilfe der neuen Geräte können beispielsweise variable Stromtarife eingeführt werden, die niedrige Preise bei geringer Stromnachfrage während der Nacht und höhere Preise in Zeiten von hoher Stromnachfrage berücksichtigen. Außerdem können dezentrale Stromerzeuger wie Photovoltaik- oder Windenergieanlagen gesteuert werden, um das Stromnetz stabil zu halten. Hierfür ist aber zusätzlich noch eine Steuerbox erforderlich, die die Geräte zu- oder abschalten kann.

Wo finde ich meine Zählernummer?

Sie finden die Zählernummer auf der letzten Rechnung oder direkt auf dem Zähler.

Rechnung nicht zur Hand? Einige Zählerbeispiele sehen Sie unten, inkl. Hinweis, wo Sie die Zählernummer finden.

Sie haben einen Ferrariszähler?
Dieser Zähler hat die Nummer 620000-5009951
Der Elektronische Zähler
hat die Zählernummer 342828
Der elektronische Haushaltszähler (EHZ) hat
die Zählernummer 341201
Dieser elektronische Zähler
zeigt die Zählernummer 378568
Und zum Abschluss zeigt der elektronische Zähler
die Zählernummer 288208

Was ist die rechtliche Grundlage für diese Umrüstung?

Die Umrüstung erfolgt auf Grundlage des neuen Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG), das am 2. September 2016 in Kraft getreten ist.

Ist der Einbau verpflichtend?

Ja. Der Einbau ist im Rahmen des Gesetzes verpflichtend. Deshalb sind Anlagenbetreiber, Anschlussnutzer und Anschlussnehmer nach vorheriger schriftlicher Benachrichtigung verpflichtet dem Messstellenbetreiber bzw. dem beauftragten Dienstleister Zutritt zu ihren Stromzählern zu gestatten, soweit dies für die Aufgabenerfüllung erforderlich ist (§ 38 MsbG). Alle eingesetzten Dienstleister können sich ausweisen und werden nur nach schriftlicher Terminankündigung tätig.

Wer trägt die Kosten für den intelligenten Zähler, den Einbau und die Wartung?

Die Preise für intelligente Zähler werden im Messstellenbetriebsgesetz geregelt. Die NGN stellt Stromkunden die Kosten für den Zähler, Einbau, Betrieb und die Wartung im Rahmen der gesetzlich festgelegten Preise in Rechnung. Falls der Zählerkasten für den Einbau der neuen Technik umgebaut werden muss, trägt der Anschlussnehmer, also der Haus- oder Wohnungseigentümer, hierfür die Kosten.

Ich möchte einen anderen Messstellenbetreiber wählen. Was muss ich dem grundzuständigen Messstellenbetreiber anzeigen?

In diesem Fall müssen Sie der NGN als Ihrem grundzuständigen Messstellenbetreiber die fremde Beauftragung schriftlich mitteilen. Voraussetzung für eine Fremdvergabe ist jedoch, dass der neubeauftragte Messstellenbetreiber über einen Vertrag mit dem Netzbetreiber verfügt.

Moderne Messeinrichtung

Was ist eine moderne Messeinrichtung?

Moderne Messeinrichtungen sind digitale Stromzähler und lösen ab Herbst 2017 die elektromechanische Stromzähler, sog. Ferrariszähler ab. Die neuen Zähler verfügen über eine digitale Anzeige und ermöglichen die Abfrage von Stromverbrauchswerten durch den Kunden. Neben dem aktuellen Stromverbrauch zeigen sie auch tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Stromverbrauchswerte für die letzten 24 Monate an. 

Durch wen wird die Messeinrichtung verbaut?

Die NGN nimmt als grundzuständiger Messstellenbetreiber den Austausch der Stromzähler ihrem gesamten Netzgebiet vor und hat dazu einen Dienstleister beauftragt.

Die Mitarbeiter des Dienstleisters können sich auf Verlangen ausweisen und erscheinen zu den vereinbarten Terminen. Mindestens zwei Wochen vor dem Umbau erhalten die betroffenen Kunden eine schriftliche Terminankündigung.

Wie funktioniert mein neuer Stromzähler?

Beim Einbau des neuen Stromzählers erhalten Sie eine Kurzanleitung, die Ihnen die wesentlichen Funktionen der modernen Messeinrichtung erläutert. 

Welche Daten werden von der modernen Messeinrichtung gesendet?

Keine. Moderne Messeinrichtungen sind technisch nicht in der Lage Daten über eine Funk- bzw. Internetverbindung zu versenden. Datenschutzrechtliche Bedenken sind hinsichtlich der Datenübermittlung unbegründet. Der Zählerstand wird weiterhin jährlich vor Ort ermittelt.

In wessen Zuständigkeit fällt die Zuständigkeit moderner Messeinrichtungen?

Für den Einbau ist die NGN als grundzuständiger Messstellenbetreiber im Netzgebiet Krefeld, Straelen und Wachtendonk zuständig.

Wann wird die moderne Messeinrichtung bei mir eingebaut?

Nach Beginn des Umbaus wird die NGN sukzessive alle Stromzähler in Haushalten mit einem Verbrauch von unter 6.000 kWh im Netzgebiet Krefeld, Straelen und Wachtendonk austauschen. Mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Einbau erhalten Sie schriftlich eine Terminankündigung. 

Wo erhalte ich weitere Informationen rund um den Einbau der modernen Messeinrichtungen?

Bei weiteren Fragen senden Sie bitte eine E-Mail an smartmeter@ngn-mbh.de

Was kostet mich eine moderne Messeinrichtung?

Die Preise für den Messstellenbetrieb sind gesetzlich geregelt. Diese entnehmen Sie bitte unserem Preisblatt Messstellenbetriebtypo3/#_msocom_1

Wie wird das Entgelt für die moderne Messeinrichtung abgerechnet?

Die Abrechnung der modernen Messeinrichtung erfolgt wie bisher über Ihren Stromlieferanten, sofern dieser keine abweichende Regelung mit uns getroffen hat.

Wo erhalte ich die PIN zu meiner Messeinrichtung?

Die PIN können Sie unter Angabe Ihres Namens, der Adresse und der Zählernummer sowie der Zählpunktbezeichnung mit unserem Online-Formular anfordern. Die Zählernummer finden Sie auf Ihrer Messeinrichtung sowie auf Ihrer Stromrechnung. Die Zählpunktbezeichnung finden Sie auf Ihrer Stromrechnung.

Intelligente Messsysteme

Was sind intelligente Zähler/“Smart Meter“?

Intelligente Zähler – auch Smart Meter– sind digitale Stromzähler, die die Datenübertragung über eine digitale Schnittstelle ermöglichen. Künftig werden sie vor allem bei Großverbrauchern zum Einsatz kommen und lösen die alten elektromechanischen Stromzähler, ab. Intelligente Messsysteme bestehen aus einer modernen Messeinrichtung, die um eine Kommunikationseinheit – das sogenannte Smart-Meter-Gateway – ergänzt wird. Das Smart-Meter-Gateway, eine Art Datendrehscheibe, kann die Messwerte verarbeiten, automatisch übermitteln und Zugriffsrechte verwalten. Die Unterscheidung zwischen modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen ist wichtig, da das MsBG für beide Messeinrichtungen unterschiedliche Anforderungen stellt. Dies betrifft den Umfang der Geräte, deren Funktion und die anfallenden Kosten.

Welche weiteren Vorteile bieten intelligente Messsysteme dem Nutzer gegenüber den derzeitigen Messgeräten?

Mit intelligenten Messsystemen können beispielsweise die bisherigen Abschlagszahlungen durch monatliche Stromrechnungen ersetzt werden. Zudem können in Zukunft neue, kundenindividuelle Verträge von den Stromlieferanten angeboten werden – ähnlich den heutigen Mobilfunkverträgen mit bestimmten Datenvolumen. Auch die Bündelung von Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmemessung ist für die Zukunft angedacht, um so den Wettbewerb zu stärken und Kunden einen Vertrag für alle Leistungen gebündelt anzubieten. In Verbindung mit einer zusätzlichen Steuerbox könnten zudem Stromverbräuche – wie das Laden eines Elektroautos – kostengünstig geplant werden.

Warum werden in Deutschland intelligente Messsysteme eingeführt?

Unser Ziel als Netzbetreiber ist es, ein zukunftssicheres Stromnetz für unsere Kunden aufzubauen. Ursprünglich dienten Netze dazu, Energie von Kraftwerken an den Kunden zu verteilen. Der gesetzlich geforderte Ausbau der Erneuerbaren Energien brachte jedoch eine starke Veränderung mit sich: Nun speisen Betreiber von stromproduzierenden Anlagen ihren Strom dezentral, an unterschiedlichen Stellen und in ungleichen Mengen in das öffentliche Netz ein. Waren die Stromleitungen bisher gewissermaßen Einbahnstraßen, so gibt es jetzt auch Gegenverkehr. Dadurch ändern sich die Anforderungen an das Stromnetz und seinen Betrieb grundlegend. Alle Beteiligten – also Erzeuger, Verbraucher aber auch Energiespeicher – werden in dem neuen Stromnetz miteinander verbunden sein. Intelligente Messsysteme können bei Einspeisern und Verbrauchern im Netz die Energieströme zeitgleich erfassen und steuern und bilden somit die Schnittstelle zum intelligenten Energienetz.

Welche Daten werden von einem intelligenten Messsystem gesendet?

Intelligente Messsysteme senden alle 15 Minuten Zählerstände oder Lastgänge und übermitteln sie über das Smart-Meter-Gateway an den Messstellenbetreiber. Für die Stabilität des Stromnetzes ist es entscheidend, dass zeitnahe Informationen zur Stromeinspeisung, zum Beispiel aus großen Windparks, oder zum Strombezug aller Elektroautos in der gleichen Straße, vorliegen. Detailliertere Informationen zum Stromverbrauch innerhalb eines gewöhnlichen Haushalts werden weder ermittelt noch benötigt.

Wie werden die Daten des intelligenten Messsystems erhoben und was ist ein Smart Meter Gateway?

Bei intelligenten Messsystemen kann das Smart-Meter-Gateway die Daten, die von einer oder mehreren modernen Messeinrichtungen erhoben werden, bündeln, verarbeiten und versenden. Es übernimmt somit die Funktion einer Kommunikationseinheit. Bei einem Einfamilienhaus können so zum Beispiel die Einspeiseinformationen der PV-Anlage mit den Verbrauchsinformationen der Wärmepumpe und des Elektroautos zusammengefasst werden.

Was passiert mit den Daten des intelligenten Messsystems? Wer verwaltet sie?

Die Daten werden von den Messstellenbetreibern verwaltet. Im Regelfall sind das die Verteilnetzbetreiber, die auch heute schon für die Strommessung verantwortlich sind. Sie müssen personenbezogene Messwerte löschen, sobald sie diese nicht mehr zwingend benötigen. In jedem Fall besitzen die Kunden die Hoheit über ihre Daten. Soll eine weitere Nutzung der Daten etwa beim Abschluss eines variablen Stromtarifes erfolgen, muss der Verbraucher diesem zunächst zustimmen. Wenn bestimmte Daten, wie z.B. die Stromeinspeisung eines Bürgerwindparks, Auswirkungen auf die Stabilität des Gesamtsystems haben, ist die Datennutzung gesetzlich verankert.

Wie werden Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet?

Datenschutz und Datensicherheit werden durch den „Privacy by Design“-Ansatz der neuen Technik gewährleistet werden. Privacy by Design bedeutet, dass die Technik per Definition nur eingeschränkte Funktionen zulässt. So können beispielsweise Messstellenbetreiber nur Absender (z. B. den Namen des Haushaltskunden) und Empfänger (z. B. den Namen des Stromlieferanten) von Daten erkennen, ihr Inhalt (z. B. die Strommenge) ist jedoch verschlüsselt. Der Privacy by Design-Ansatz funktioniert wie ein Briefverteilzentrum, bei dem der Post Absender und Empfänger bekannt sind, der Briefinhalt jedoch verschlossen bleibt.

Wie viel kostet ein intelligentes Messsystem?

Die Preise für den Messstellenbetrieb sind gesetzlich geregelt. Sie entnehmen diese bitte unserem Preisblatt Messtellenbetrieb.

Wann soll der Einbau der intelligenten Messsysteme erfolgen, wann erfolgt der Smart Meter Rollout?

Die NGN beginnt ab Mitte 2018 mit dem Einbau der neuen Technik bei Großverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch von über 10.000. Kunden mit einem Jahresstromverbrauch von 6.000 bis 10.000 Kilowattstunden sollen frühestens ab 2020 ein intelligentes Messsystem erhalten. 

Wo erhalte ich weitere Informationen rund um den Einbau intelligenter Messsysteme?

Bei weiteren Fragen senden Sie bitte eine E-Mail an smartmeter@ngn-mbh.de