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Intelligente Messsysteme

Die Einführung intelligenter Messsysteme soll vor allem die Energiewende in Deutschland beschleunigen und eine zuverlässige Stromversorgung sicherstellen. Werden eine oder mehrere moderne Messeinrichtungen um eine Kommunikationseinheit, ein sog. Smart-Meter-Gateway, ergänzt, wird von intelligenten Messsystemen gesprochen. Der digitale Stromzähler wird durch das Smart-Meter-Gateway als Kommunikationseinheit zu einer Schnittstelle im Versorgungsnetz.

Mithilfe der eingebundenen Kommunikationseinheit sendet das intelligente Messsystem aktuelle Verbrauchs- und Einspeisedaten an berechtigte Marktakteure (z.B. Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Lieferanten) Eine Datenübermittlung wird ausschließlich für die energiewirtschaftlich zwingend notwendigen Anwendungsfälle vorgesehen. Ein höherer Datenverkehr bedarf stets der Zustimmung des Verbrauchers. Die Daten werden grundsätzlich  verschlüsselt versendet und können nur durch am Prozess beteiligte und entsprechend berechtigte Marktakteure eingesehen werden. Datenschutz und Datensicherheit sind durch die Verschlüsselung nach dem Privacy-by-Design-Ansatz gewährleistet. Dieser erfüllt die Anforderungen nach § 21 und § 22 MsbG. Bei diesem Ansatz werden Datensicherheit und -schutz dadurch erreicht, dass die verwendete Technik von vornherein nur eingeschränkte Funktionen zulässt. Der Ansatz ist vergleichbar mit Datensicherheitsstandards, wie sie z. B. auch für das Onlinebanking verwendet werden.

Der Einbau intelligenter Messsysteme ist zunächst bei Verbrauchern mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden (kWh) vorgesehen. Bis 2020 sinkt der Schwellenwert für den Einbau intelligenter Messsysteme schließlich auf durchschnittliche Jahresstromverbräuche ab 6.000 Kilowattstunden im Jahr.

Die Stromzähler in Krefeld, Straelen und Wachtendonk – dem Netzgebiet der NGN – werden durch einen Dienstleister gegen intelligente Messsysteme ausgetauscht. Dessen Mitarbeiter können sich auf Verlangen ausweisen und werden nur zum vorab vereinbarten Termin erscheinen. Spätestens zwei Wochen vor dem Austausch erhalten die betroffenen Kunden eine schriftliche Terminankündigung mit weiteren Informationen.

Für den Kunden entstehen durch den Zählerwechsel selber keine Kosten. Die Preise für den Messstellenbetrieb hingegen sind durch das Messstellenbetriebsgesetz geregelt und können ebenso wie von uns angebotene Zusatzleistungen unserem Preisblatt Messstellenbetrieb (pdf) entnommen werden.

Weiterführende Informationen: